Geschichte

Veröffentlicht am: 7. Februar 2026

Fronleichnam

Das Fronleichnamsfest ist ein besonderes Fest der katholischen Kirche. Es wird schon seit dem 13. Jahrhundert gefeiert und bedeutet „Fest des Leibes und Blutes Christi“.

Das Fest entstand nach den Visionen der heiligen Juliana von Lüttich. 1264 führte Papst Urban IV. das Fest offiziell ein. An diesem Tag geht es darum, dass Christus in der Hostie, dem geweihten Brot, besonders verehrt wird.

Das Wichtigste am Fronleichnamsfest ist die Prozession. Dabei wird die geweihte Hostie in einer Monstranz durch die Straßen getragen. Viele Menschen begleiten den Zug mit Gebeten und Liedern.

Früher in Schifferstadt war es so:

  • Häuser und Wege wurden mit Blumen geschmückt und überall wurden Blumenteppiche gelegt, über die die Prozession zog,
  • Über der Monstranz wurde ein Traghimmel gehalten und an vier Altären las der Priester jeweils ein Evangelium vor und spendete den Segen.
  • Kommunionmädchen mit ihren weißen Kleidern begleiteten den Umzug und trugen eine Buchsgirlande und eine Blaskapelle spielte festliche Musik.

So wurde das Fest zu einem besonderen Ereignis, bei dem die ganze Gemeinde zusammenkam, sang, betete und die Straßen schmückte.

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