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	<title>Entwicklung des Handwerks (Jugendliche)-Archiv - p691315</title>
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		<title>Zigarrenmacher</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zigarrenmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:40:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zigarren aus der Pfalz gab es noch bis Ende der 60er Jahre.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zigarrenmacher/">Zigarrenmacher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Zigarren aus der Pfalz gab es noch bis Ende der 60er Jahre.</p>
<p>Der Beruf des Zigarrenmachers hat im Laufe der Zeit einen tiefgreifenden Wandel erfahren. Während er im 19. und frühen 20. Jahrhundert noch ein weit verbreiteter handwerklicher Massenberuf war, der häufig in Heimarbeit ausgeübt wurde, ist er heute überwiegend Teil einer modernen, technisch geprägten Produktionswelt. Nur im Premiumsegment lebt die traditionelle Handarbeit noch fort.</p>
<p>Früher war die Zigarrenherstellung reine Handarbeit. Mit einfachen Werkzeugen wie Wickelbrett, Messer, Schere und Kleister rollten die Zigarrenmacher die Tabakeinlage sorgfältig in das Deckblatt. Gearbeitet wurde oft zu Hause oder in kleinen Manufakturen, sogenannten „Stumpenbuden“, in denen nicht selten die gesamte Familie – einschließlich der Kinder – mithalf. Die Arbeit war körperlich anstrengend und schlecht bezahlt. Dennoch galt der Beruf als vergleichsweise freiheitlich, da die mechanische Tätigkeit Raum für Gespräche und politische Diskussionen ließ. Zigarren wurden häufig direkt auf Bauernhöfen oder in kleinen Läden verkauft, was den Beruf stark in die regionale Wirtschaft einband.</p>
<p>Mehrere Zigarrenfabriken siedelten sich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Pfalz an. In Schifferstadt gab es nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Firma Ringwald, die Tabak fermentierte und für die Verarbeitung vorbereitete, und die amerikanische Firma Microflake, die ebenfalls Rohtabak verarbeitete. Eine Hochburg der Zigarrenherstellung war die Nachbargemeinde Rödersheim-Gronau, die letzte Fabrik schloss 1967.</p>
<p>In Schifferstadt wurde Tabak im großen Stil angebaut. 1857 wurden 5.250 Zentner Tabak geerntet, 1872 rund 7.000 Zentner. Dieser Tabak wurde in die Tabak- und Zigarrenfabriken in Landau, Ludwigshafen, Neustadt und Speyer geliefert. Allein in der Oggersheimer Fabrik wurden täglich 50.000 Zigarren zum Preis von sieben bis zu 80 Gulden pro 1.000 Stück hergestellt.</p>
<p>Heute dominieren Maschinen, und der klassische Zigarrenmacher wurde zum Tabakfacharbeiter oder Maschinenführer. Arbeitsbedingungen, Vertrieb und Verpackung sind moderner und standardisiert. Nur im Premiumsegment, etwa bei Longfiller-Zigarren, wird die traditionelle Handarbeit noch gepflegt, z. B. in spezialisierten Manufakturen in der Dominikanischen Republik oder in Deutschland.</p>
<p>Zusammenfassend hat sich der Beruf von handwerklicher Heimarbeit zur spezialisierten industriellen Tätigkeit entwickelt, während traditionelle Handarbeit als Qualitätsmerkmal erhalten blieb.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-1 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-1"></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zigarrenmacher/">Zigarrenmacher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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		<title>Zimmermannshandwerk &#8211; Volkstümliches Bauen kommt im Fachwerkbau zum Ausdruck</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zimmermannshandwerk-volkstuemliches-bauen-kommt-im-fachwerkbau-zum-ausdruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:30:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fachwerkbau, wurde einst durch die Arbeit des Zimmermanns erstellt. Er zählt zu den ältesten Berufen der Handwerkerschaft. Er plante und führte nicht nur das Fachwerk aus, er war auch für seine statische Sicherheit haftbar und auch in der Lage, mit dem Schnitzmesser den Bau zu verschönern. Schon im 12. Jahrhundert organisierten sich die Zimmerleute in einer eigenen Zunft, der jeder dieser Handwerker zwangsweise angehören musste.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>Der Fachwerkbau, wurde einst durch die Arbeit des Zimmermanns erstellt. Er zählt zu den ältesten Berufen der Handwerkerschaft. Er plante und führte nicht nur das Fachwerk aus, er war auch für seine statische Sicherheit haftbar und auch in der Lage, mit dem Schnitzmesser den Bau zu verschönern. Schon im 12. Jahrhundert organisierten sich die Zimmerleute in einer eigenen Zunft, der jeder dieser Handwerker zwangsweise angehören musste.</p>
<p>Die Zunftordnung regelte die Rechte und Pflichten der Mitglieder. Schon im Mittelalter war eine Lehrzeit von drei Jahren Pflicht. Nach dem Freispruch des Lehrjungen musste dieser als Geselle zwei bis drei Jahre auf die Wanderschaft gehen, um fremde Arbeitsweisen zu erfahren. Die Eheschließung musste auf spätere Zeit verschoben werden. Für diese Gesellen-Wanderzeit war die Kleidung vorgeschrieben: schwarze Manchesterhose, schwarze Weste und schwarzer, breitrandiger Hut, weißes Hemd mit Krawatte und derber Wanderstab. Die wichtigsten Werkzeuge musste der Geselle auf seiner Wanderschaft mitführen. Nach Rückkehr aus der Wanderschaft konnte der Geselle den Meistertitel erwerben und sich als selbständiger Handwerker betätigen. Wandernde Zimmerleute kann man auch manchmal heutzutage noch im Straßenbild sehen.</p>
<p>Viel Arbeit gab es für die Zimmerleute, als 1911 an der westlichen Giebelseite des Alten Rathauses der Verputz entfernt wurde und zahlreiche schwere Schäden an der Holzkonstruktion zutage traten. Über die Hälfte es Fachwerks musste erneuert werden.</p>
<p>Steinmetz und Zimmermann haben mit ihrem Handwerk dem Alten Rathaus Schifferstadt ihren Stempel aufgedrückt und es nach dem Urteil von Kunsthistoriker zu einem der schönsten und interessantesten Fachwerk-Rathäuser der Pfalz gemacht hat.</p>
<p>Der Fachwerkbau hat in Deutschland eine lange Tradition, dessen Anfänge bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Verwendet wurden dazu die von der Natur zur Verfügung stehenden Materialien Holz, Lehm und Stroh. Später entwickelte sich daraus der Ständerbau, der durch senkrechte und waagrechte Hölzer gegliedert ist. Mit der Zeit wurden die Gefache im Skelettbau durch weitere Gliederung mit Streben und Riegel versehen. Andreaskreuze, Rauten und ähnliche Dekorationen tragen so zur harmonischen Gestaltung bei.</p>
<p>Nachdem 1981 die Restaurierung des Alten Rathauses abgeschlossen war, wurden auch von privater Seite zahlreiche Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen an Fachwerkhäusern vorgenommen. Ermöglicht wurde das durch das Städtebauförderungsprogramm von Bund, Land, Kreis und Stadt. Mit Millionenbeträgen wurden so alte, erhaltungswürdige Fachwerkhäuser vor dem Abriss gerettet und als Zeugnis ursprünglichen, landwirtschaftlichen Lebens erhalten. Heute erfreuen wir uns an den schönen Fassaden, vermitteln sie uns doch bodenständige Kultur, solide Zimmermanns- und ästhetische Volkskunst.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-2 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-2"></div></div></div></div></div></div>
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		<item>
		<title>Das Steinmetzhandwerk &#8211; Einblick in ein Jahrtausend altes Handwerk</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/das-steinmetzhandwerk-einblick-in-ein-jahrtausend-altes-handwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:26:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Steinmetzhandwerk gehört zu den ältesten Handwerksberufen der Menschheit. Seit Jahrtausenden bearbeiten Menschen Naturstein, um Bauwerke, Denkmäler und Kunstwerke zu erschaffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/das-steinmetzhandwerk-einblick-in-ein-jahrtausend-altes-handwerk/">Das Steinmetzhandwerk &#8211; Einblick in ein Jahrtausend altes Handwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p>Das <strong>Steinmetzhandwerk</strong> gehört zu den ältesten Handwerksberufen der Menschheit. Seit Jahrtausenden bearbeiten Menschen Naturstein, um Bauwerke, Denkmäler und Kunstwerke zu erschaffen.</p>
<p>Schon in der Antike entstanden beeindruckende Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh oder der Parthenon, die ohne das handwerkliche Können von Steinmetzen nicht möglich gewesen wären.</p>
<p>Im Mittelalter waren Steinmetze besonders gefragt beim Bau großer Kathedralen. Sie arbeiteten oft in sogenannten Bauhütten und gaben ihr Wissen mündlich weiter. Die Ausbildung dauerte viele Jahre und war streng geregelt. Die Arbeitsweise bestand in der Bearbeitung von Naturstein per Hand unter Verwendung von Werkzeugen wie Hammer, Meißel und Spitzeisen, ganz ohne Maschinen oder elektrische Hilfsmittel, und erforderte dabei harte körperliche Arbeit.</p>
<p>Auch heute ist der Beruf des Steinmetzes sehr vielseitig – jedoch stark modernisiert. Er ist eine Kombination aus Handarbeit und Technik. Es kommen moderne Maschinen, wie CNC-Fräsen und Steinsägen zum Einsatz sowie computergestützte Planungsprogramme und präzise Vermessungstechniken.</p>
<p>Die Aufgaben des Steinmetzes beschränken sich heute auf Grabmale und Denkmäler, Fassadenverkleidungen, die Restaurierung historischer Gebäude sowie die Gestaltung von Innenräumen wie zum Beispiel Treppen. Bei der Restaurierung historischer Bauwerke sind Steinmetze weiterhin auf traditionelle Techniken angewiesen, um alte Bausubstanz originalgetreu zu erhalten.</p>
<p>Das Steinmetzhandwerk hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Während früher Muskelkraft und Erfahrung im Mittelpunkt standen, verbinden Steinmetze heute traditionelles Können mit moderner Technik. Trotzdem bleibt eines gleich: Die Arbeit mit Naturstein erfordert Präzision, Kreativität und handwerkliches Geschick.</p>
<p>In Deutschland und unserer pfälzischen Landschaft entstanden bereits in römischer Zeit steinerne Bau- und Kunstwerke, von denen sich noch Überreste erhalten haben. Sie entstanden vielfach ab dem ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung bis an das zu Ende gehende römische Weltreich im 4/5. Jahrhundert n. Chr. Die Germanen wie auch die Kelten und andere ansässige Völkerschaften kannten nur Holz als Baumaterial. Die Christianisierung und Urbarmachung des Landes im frühen Mittelalter gingen von den Mönchen aus. Zu jedem neu gegründeten Kloster gehörte daher eine Bau- und Steinmetzhütte. Die Mönche bauten ihre Klöster und Kirchen aus Stein und vermittelten ihr Wissen an Laien weiter. Das war der Ausgangspunkt zur Gründung eines eigenen Berufsstandes, der mit dem Beginn des Städtebaus um die Jahrtausendwende zunehmend an Bedeutung gewann. Im Mittelalter hatte jeder Steinmetz ein Zeichen, welches ihm bei der Freisprechung zum Gesellen von seinem Lehrmeister verliehen wurde.</p>
<p>Ein hervorragendes Beispiel großer mittelalterlicher Baukunst ist der Speyerer Dom und das einstige Kloster Limburg, beide aus Sandstein erbaut. Steinmetzarbeiten aus früherer Zeit sind in Schifferstadt besonders am Turm der St. Jakobuskirche zu finden. Im Heimatmuseum ist ein Fragment der ehemals dreiteiligen Kanzel von der Lorenzkapelle ausgestellt. Die Kanzel wurde 1546 von Nikolaus Hanauer gestiftet und gehört zu den ältesten Steinmetzarbeiten im Ort. Das 12 Jahre später errichtete Alte Rathaus wird im Erdgeschoss durch zahlreiche Steinmetzarbeiten geprägt, die harmonisch zu dem Gesamteindruck beitragen. Besonders die Tür- und Fensterbögen sowie die Wappen fallen dabei ins Auge.</p>
<p>Die Pfalz ist ein Bundsandsteingebiet. Sandstein ist ein gut zu bearbeitendes Naturmaterial, das schon von den Römern geschätzt wurde. Während früher am Rande des Pfälzer Waldes ca. 400 Steinbrüche in Betrieb waren, wird heute gerade noch in sieben Sandstein abgebaut. Dank der Maschinentechnik kann heute der Stein fast so schnell wie Holz gesägt oder gefräst werden. Die Technik der Steinbearbeitung dient dabei nur der schnelleren Vorfertigung des Werkstücks, aber der Steinmetz ist und bleibt der Vollender. Sein persönliches Können und seine Handschrift prägten zu allen Zeiten den fertigen Stein.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-3 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-2 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-3"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_3]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1.jpg" width="938" height="1250" alt="" title="Altes Rathaus 1" aria-label="Altes Rathaus 1" class="img-responsive wp-image-2481" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-200x267.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-400x533.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-600x800.jpg 600w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-800x1066.jpg 800w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1.jpg 938w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_3]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2.jpg" width="225" height="161" alt="" title="Altes Rathaus 2" aria-label="Altes Rathaus 2" class="img-responsive wp-image-2482" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2-200x143.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2.jpg 225w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/das-steinmetzhandwerk-einblick-in-ein-jahrtausend-altes-handwerk/">Das Steinmetzhandwerk &#8211; Einblick in ein Jahrtausend altes Handwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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		<title>Die Schmiede &#8211; Feuer, Hammer und Eisen</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/die-schmiede/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 20:49:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Früher gab es in fast jedem Dorf eine Schmiede. Dort arbeitete der Schmied.<br />
Er stellte wichtige Dinge her: Werkzeuge, Nägel, Messer oder Hufeisen für die Pferde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/die-schmiede/">Die Schmiede &#8211; Feuer, Hammer und Eisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>Früher gab es in fast jedem Dorf eine Schmiede. Dort arbeitete der Schmied.<br />
Er stellte wichtige Dinge her: Werkzeuge, Nägel, Messer oder Hufeisen für die Pferde.</p>
<p>In der Schmiede brannte immer ein heißes Feuer. Mit dem Blasebalg pustete der Schmied Luft hinein, damit die Kohlen noch heißer wurden. Das Eisen wurde glühend rot, dann schlug der Schmied es mit seinem Hammer auf dem Amboss in die richtige Form. Dabei sprühten oft Funken &#8211; ein spannender Anblick für die Kinder!</p>
<p>Heute gibt es nur noch wenige Schmieden. Aber im Heimatmuseum Schifferstadt kannst du eine alte Schmiedewerkstatt sehen und erfahren, wie wichtig die Schmiede früher für die Menschen war.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-4 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-4"></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/die-schmiede/">Die Schmiede &#8211; Feuer, Hammer und Eisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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