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	<title>Religion &amp; Kultur im Wandel der Jahrhunderte (Jugendliche)-Archiv - p691315</title>
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		<title>Die Religiöse Landschaft Schifferstadts &#8211; Glaubensspuren</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/die-religioese-landschaft-schifferstadts-glaubensspuren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:13:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die religiöse Landschaft Schifferstadts hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Während früher vor allem katholische und evangelische Gemeinden das religiöse Leben prägten, ist ihr Anteil heute im Verhältnis zu einer wachsenden Zahl konfessionsloser Menschen und Angehöriger anderer Glaubensrichtungen zurückgegangen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/die-religioese-landschaft-schifferstadts-glaubensspuren/">Die Religiöse Landschaft Schifferstadts &#8211; Glaubensspuren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Die religiöse Landschaft Schifferstadts hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Während früher vor allem katholische und evangelische Gemeinden das religiöse Leben prägten, ist ihr Anteil heute im Verhältnis zu einer wachsenden Zahl konfessionsloser Menschen und Angehöriger anderer Glaubensrichtungen zurückgegangen.</p>
<p>Bereits im 18. Jahrhundert lebten vereinzelt jüdische Bewohner in Schifferstadt, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildete sich eine dauerhafte jüdische Gemeinde.</p>
<p>Im Jahr 1830 wurde eine Synagoge errichtet, die nach einem Brand 1892 durch einen Neubau ersetzt wurde. Zudem eröffnete man 1897 eine jüdische Kapelle. Noch 1932 zählte die jüdische Gemeinde 29 Mitglieder. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde diese Gemeinschaft jedoch verfolgt und schließlich vernichtet: In der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge zerstört und der jüdische Friedhof geschändet.</p>
<p>Heute sind in Schifferstadt neben den weiterhin bedeutenden katholischen und evangelischen Kirchen auch weitere christliche Gemeinschaften vertreten, darunter die Neuapostolische Kirche, eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) sowie die Internationale Baptistische Kirche. Gleichzeitig nimmt die religiöse Vielfalt zu, da der Anteil konfessionsloser Menschen und Anhänger anderer Glaubensrichtungen wächst.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schifferstadt von einer traditionellen christlichen Dominanz, ergänzt durch eine historische jüdische Gemeinde, zu einer pluralistischeren Gesellschaft übergegangen ist, in der die beiden großen christlichen Konfessionen weiterhin die Mehrheit bilden, der Anteil anderer Religionen und Konfessionsloser jedoch stetig wächst.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-1 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-1"></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Stolpersteine in Schifferstadt &#8211; Erinnern, damit es nie wieder passiert</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/stolpersteine-in-schifferstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:07:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Schifferstadt wurden im November 2014, März 2016 und November 2018 insgesamt 43 Stolpersteine - kleine Messingplatten im Boden, verlegt, die an Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>In Schifferstadt wurden im November 2014, März 2016 und November 2018 insgesamt 43 Stolpersteine &#8211; kleine Messingplatten im Boden, verlegt, die an Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden. Man findet sie meist vor den ehemaligen Wohnhäusern dieser Personen. Jeder einzelne Stein trägt einen Namen und ein paar wichtige Daten: Geburtsjahr, Wohnort, Schicksal.</p>
<p>Gunter Demnig begann 1992 mit dem Projekt &#8222;Stolpersteine&#8220;. Inzwischen wurden die kleinen Gedenktafeln aus Messing in Deutschland und in weiteren 31 Ländern Europas verlegt.</p>
<p>Diese Stolpersteine sind keine lauten Denkmäler. Sie sind bewusst klein und unscheinbar &#8211; und gerade deshalb so wirkungsvoll. Man &#8222;stolpert&#8220; im übertragenen Sinne über sie: Wenn das goldene Messing im Sonnenlicht glänzt, bleibt der Blick hängen. Und plötzlich steht man mitten im Alltag vor der Geschichte eines Menschen, der einst hier gelebt hat &#8211; im selben Ort, in denselben Straßen wie wir heute.</p>
<p>Schifferstadt setzt sich dafür ein, dass diese Erinnerungszeichen gepflegt werden und ihre Geschichten nicht verloren gehen. Denn die Stolpersteine zeigen uns: Die schrecklichen Ereignisse des Nationalsozialismus passierten nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor unserer Haustür. Menschen aus Schifferstadt wurden ausgegrenzt, entrechtet und ermordet, nur weil sie einer Religion, Herkunft oder Lebensweise angehörten, die nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten passte.</p>
<p>Für uns Jugendliche bedeutet das:<br />
<strong>Erinnern ist wichtig.</strong> Nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Verantwortung zu übernehmen. Die Stolpersteine mahnen uns, aufmerksam zu sein, hinzuschauen und uns gegen Hass, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen &#8211; heute und in Zukunft.</p>
<p>Wenn du einen Stolperstein siehst, halte ruhig einen Moment inne. Lies den Namen. Denke daran, dass hinter diesen wenigen Worten ein echtes Leben stand. Genau dafür sind die Stolpersteine da: gegen das Vergessen.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-2 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-1 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-2"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_2]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine.jpg" width="425" height="202" alt="" title="Stolpersteine" aria-label="Stolpersteine" class="img-responsive wp-image-1536" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine-200x95.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine-400x190.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine.jpg 425w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Zur Geschichte der Synagogen</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zur-geschichte-der-synagogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:05:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Anfang des 19. Jahrhunderts lebten nur wenige jüdische Familien in Schifferstadt. Zuerst besuchten sie die Synagogen in Speyer und später in Böhl. Ab 1826 hatten sie dann einen eigenen Betsaal in Schifferstadt. Dieser Raum wurde gemeinsam eingerichtet und für etwa 25 Jahre genutzt. Wo genau er stand, weiß man heute nicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zur-geschichte-der-synagogen/">Zur Geschichte der Synagogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h2><strong>Die Geschichte der Synagoge in Schifferstadt</strong></h2>
<p>Im Anfang des 19. Jahrhunderts lebten nur wenige jüdische Familien in Schifferstadt. Zuerst besuchten sie die Synagogen in Speyer und später in Böhl. Ab 1826 hatten sie dann einen eigenen Betsaal in Schifferstadt. Dieser Raum wurde gemeinsam eingerichtet und für etwa 25 Jahre genutzt. Wo genau er stand, weiß man heute nicht.</p>
<p>Weil die jüdische Gemeinde wuchs, kauften die Familien 1851 ein Gebäude in der heutigen Hauptstraße. Dort richteten sie eine kleine Synagoge ein, die 1852 eingeweiht wurde. Der Raum war recht klein: Es gab getrennte Bereiche und Eingänge für Männer und Frauen. Insgesamt hatten nur 32 Personen Platz. Das Gebäude war jedoch schlecht gebaut und musste oft repariert werden. Schließlich war es so baufällig, dass man sich 1888 entschloss, es zu verkaufen und eine neue Synagoge zu bauen &#8211; obwohl das für die wenigen Familien finanziell sehr schwierig war. Ein Brand im Jahr 1890 beschädigte das Gebäude so stark, dass klar wurde: Eine neue Synagoge war notwendig.</p>
<p>Bis zur Fertigstellung der neuen Synagoge fanden die Gottesdienste in einem Tanzsaal einer Gastwirtschaft in der Kirchenstraße statt. 1891 kaufte die jüdische Gemeinde ein Grundstück in der Bahnhofstraße. Geld für den Bau kam aus Spenden, einer großen Sammlung im damaligen Königreich Bayern und auch von der politischen Gemeinde Schifferstadt. Der Bau wurde 1892 abgeschlossen. Am 9. und 10. September 1892 wurde die neue Synagoge feierlich eingeweiht – mit einem großen Fest für den ganzen Ort.</p>
<p>Die Synagoge war architektonisch etwas Besonderes. Sie hatte einen großen Hufeisenbogen über dem Eingang, eine blaue Decke mit Sternen und einen hellen Toraschrein aus Holz. Über viele Jahre war sie das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens: Hier wurde gebetet, gefeiert und zusammengekommen.</p>
<p>Ab 1933 änderte sich die Situation dramatisch. Viele jüdische Familien verließen Schifferstadt, und es wurde immer schwieriger, Gottesdienste abzuhalten. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge am 10. November von SA-Leuten in Brand gesetzt und zerstört. Nach dem Feuer standen nur noch die Grundmauern.<br />
Die jüdische Gemeinde wurde später gezwungen, das Grundstück für einen sehr niedrigen Preis zu verkaufen.</p>
<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das Grundstück mehrmals den Besitzer und wurde später neu bebaut. Seit den 1980er Jahren setzte man sich dafür ein, an die zerstörte Synagoge zu erinnern. 1984 wurde schließlich ein Gedenkstein aufgestellt. Er erinnert an die Synagoge und an die jüdischen Familien aus Schifferstadt, die unter der Verfolgung in der NS-Zeit schwer gelitten haben.</p>
<p>Wichtige Standorte im Überblick</p>
<ul>
<li>Hauptstraße (Neue Sandgasse 22): erste Synagoge (1856–1888)</li>
<li>Kirchenstraße 16: Betsaal (1888–1892)</li>
<li>Bahnhofstraße 48: Synagoge (1892–1938)</li>
</ul>
<p>Die Geschichte der Synagoge zeigt, wie wichtig Erinnerung, Respekt und Toleranz sind &#8211; damit sich solche Verbrechen nie wiederholen.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-3 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-1 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-3"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_3]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge.jpg" width="1769" height="2477" alt="" title="Synagoge" aria-label="Synagoge" class="img-responsive wp-image-1867" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-200x280.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-400x560.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-600x840.jpg 600w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-800x1120.jpg 800w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-1200x1680.jpg 1200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge.jpg 1769w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Judentum in Schifferstadt und der Pfalz</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/judentum-in-schifferstadt-und-der-pfalz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:02:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüdische Geschichte in der Pfalz beginnt im Mittelalter. Die ersten jüdischen Gemeinden entstanden vor allem in Bischofsstädten, wo sie unter dem Schutz der Stadtoberen lebten. Viele Juden kamen aus Frankreich, Italien oder Spanien, waren gebildet und gehörten oft zur Elite ihrer Heimatländer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/judentum-in-schifferstadt-und-der-pfalz/">Judentum in Schifferstadt und der Pfalz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>Die jüdische Geschichte in der Pfalz beginnt im Mittelalter. Die ersten jüdischen Gemeinden entstanden vor allem in Bischofsstädten, wo sie unter dem Schutz der Stadtoberen lebten. Viele Juden kamen aus Frankreich, Italien oder Spanien, waren gebildet und gehörten oft zur Elite ihrer Heimatländer.</p>
<p>In Speyer entwickelte sich eine besonders wichtige Gemeinde. Sie war nicht nur religiös, sondern hatte auch eine eigene Verwaltung und Rechtsprechung. Doch das Leben war gefährlich: 1096 wurde die Gemeinde von Kreuzrittern angegriffen. Später, 1348, wurden Juden fälschlicherweise beschuldigt, die Pest verbreitet zu haben. Noch bevor die Krankheit die Städte erreichte, wurden viele getötet und ihr Besitz zerstört. Viele flohen nach Polen, Litauen, Ungarn oder Norditalien.</p>
<p>Im Spätmittelalter zogen Juden zunehmend auch aufs Land. In Schifferstadt lässt sich ihre Anwesenheit ab 1662 nachweisen, eine feste Gemeinde entstand aber erst um 1800. Familien wie die Landmanns ließen sich dauerhaft nieder. 1892 wurde die Synagoge eröffnet, 1907 erhielt die Gemeinde einen Friedhof. Viele Juden arbeiteten als Händler, nutzten die Industrialisierung oder gingen akademischen Berufen nach. Sie engagierten sich auch im öffentlichen Leben.</p>
<p>Im Ersten Weltkrieg kämpften über 12.000 jüdische Soldaten, darunter 200 aus der Pfalz, und viele von ihnen starben, zum Beispiel Moritz Landmann aus Schifferstadt.</p>
<p>Ab 1933 änderte sich alles. Die Nationalsozialisten begannen, Juden systematisch zu verfolgen. Viele verloren ihr ganzes Vermögen und mussten auswandern. Bis 1938 sank die jüdische Bevölkerung in der Pfalz von 6.500 auf 3.300, in Schifferstadt von 35 auf 20 Menschen. Der Novemberpogrom 1938 war besonders grausam: Synagogen wurden zerstört, Häuser verwüstet, Menschen misshandelt und getötet. 1940 deportierten die Nazis fast alle Juden aus der Pfalz in das Lager Gurs in Südfrankreich. Die Lebensbedingungen dort waren so schlimm, dass viele starben, andere wurden in Vernichtungslager im Osten gebracht.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-4 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-4"></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/judentum-in-schifferstadt-und-der-pfalz/">Judentum in Schifferstadt und der Pfalz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ewige Anbetung</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/ewige-anbetung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 22:12:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Inmitten einer Zeit großer Not entstand die Anbetungsgemeinschaft St. Jakobus in Schifferstadt. Ab 1933 prägten politische Umbrüche und die Folgen des Zweiten Weltkrieges das Leben der Menschen: Elend, Vertreibung, Hunger, gefallene Soldaten und damit verbundene Witwen und Waisen, Bombardierungen der Städte und zahlreiche Verletzte hinterließen tiefe Spuren in der Gesellschaft. In dieser schweren Zeit wuchs das Bedürfnis nach Halt, Trost und geistlicher Kraft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/ewige-anbetung/">Ewige Anbetung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Inmitten einer Zeit großer Not entstand die Anbetungsgemeinschaft St. Jakobus in Schifferstadt. Ab 1933 prägten politische Umbrüche und die Folgen des Zweiten Weltkrieges das Leben der Menschen: Elend, Vertreibung, Hunger, gefallene Soldaten und damit verbundene Witwen und Waisen, Bombardierungen der Städte und zahlreiche Verletzte hinterließen tiefe Spuren in der Gesellschaft. In dieser schweren Zeit wuchs das Bedürfnis nach Halt, Trost und geistlicher Kraft.</p>
<p>Eine entscheidende Rolle spielte Pfarrer Peter Maria Weihmann, der die Großpfarrei St. Jakobus übernahm. Geprägt von seinem Ideal „eucharistisch – marianisch – apostolisch“ hatte er eine klare Vision: Schifferstadt zu einer Musterpfarrei und zu einer leuchtenden geistlichen Kraft der Vorderpfalz zu machen. Besonders beeindruckt war er von den Schwestern in Schönstatt, die Tag und Nacht vor dem Allerheiligsten beteten. Vor den Kommunionkindern im Winter 1943/1944 sagte er: „So eine Großmacht auf den Knien wünsche ich mir auch in Schifferstadt.“</p>
<p>1944 wurde dieser Wunsch greifbar: Das Tabernakel konnte täglich geöffnet werden, ermöglicht durch die Bereitschaft zahlreicher Gemeindemitglieder, wöchentlich eine Gebetsstunde zu übernehmen. Motivation fanden sie in der intensiven Gebetsschule der Pfarrei, in der Pflege des persönlichen Gebets und in der Not der Kriegsjahre. So entstand aus Leid und Zerstörung eine lebendige Anbetungsgemeinschaft, die St. Jakobus zu einem geistlichen Zentrum in der Stadt machte – ein Ort, an dem Glaube, Hoffnung und Gebet miteinander lebendig werden.</p>
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		<title>Fronleichnam</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/fronleichnam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 21:11:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fronleichnamsfest ist ein besonderes Fest der katholischen Kirche. Es wird schon seit dem 13. Jahrhundert gefeiert und bedeutet "Fest des Leibes und Blutes Christi".</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><p>Das <strong>Fronleichnamsfest</strong> ist ein besonderes Fest der katholischen Kirche. Es wird schon seit dem 13. Jahrhundert gefeiert und bedeutet &#8222;Fest des Leibes und Blutes Christi&#8220;.</p>
<p>Das Fest entstand nach den Visionen der heiligen Juliana von Lüttich. 1264 führte Papst Urban IV. das Fest offiziell ein. An diesem Tag geht es darum, dass Christus in der Hostie, dem geweihten Brot, besonders verehrt wird.</p>
<p>Das Wichtigste am Fronleichnamsfest ist die <strong>Prozession</strong>. Dabei wird die geweihte Hostie in einer Monstranz durch die Straßen getragen. Viele Menschen begleiten den Zug mit Gebeten und Liedern.</p>
<p>Früher in <strong>Schifferstadt</strong> war es so:</p>
<ul>
<li>Häuser und Wege wurden mit Blumen geschmückt und überall wurden Blumenteppiche gelegt, über die die Prozession zog,</li>
<li>Über der Monstranz wurde ein Traghimmel gehalten und an vier Altären las der Priester jeweils ein Evangelium vor und spendete den Segen.</li>
<li>Kommunionmädchen mit ihren weißen Kleidern begleiteten den Umzug und trugen eine Buchsgirlande und eine Blaskapelle spielte festliche Musik.</li>
</ul>
<p>So wurde das Fest zu einem besonderen Ereignis, bei dem die ganze Gemeinde zusammenkam, sang, betete und die Straßen schmückte.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-6 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-1 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-6"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Fronleichnam-1920-Burgstrasse.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_6]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Fronleichnam-1920-Burgstrasse.jpg" width="1072" height="701" alt="" title="Fronleichnam 1920 Burgstraße" aria-label="Fronleichnam 1920 Burgstraße" class="img-responsive wp-image-1504" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Fronleichnam-1920-Burgstrasse-200x131.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Fronleichnam-1920-Burgstrasse-400x262.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Fronleichnam-1920-Burgstrasse-600x392.jpg 600w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Fronleichnam-1920-Burgstrasse-800x523.jpg 800w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Fronleichnam-1920-Burgstrasse.jpg 1072w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div><div class="clearfix"></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/fronleichnam/">Fronleichnam</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">p691315</a>.</p>
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