
Vorschulkinder der Kita Villa Regenbogen besuchen das Heimatmuseum
Herzlich begrüßen durften wir die „Großen“ der Kita Villa Regenbogen zu einem Besuch im Heimatmuseum.
Die Kinder haben sich vorab schon mit dem Schifferstadter Goldhut beschäftigt und haben den echten Goldnen Hut beim Betreten des Raumes sofort gefunden.
Sie staunten nicht schlecht über den tollen Glanz, und den 2. Goldhut, der sich im Spiegel abbildet.
Sie bemerkten, dass dem Hut ein Stück aus seiner Krempe fehlt und wollten wissen, warum er da kaputt ist.
„Man brauchte ein kleines Stückchen, um herauszufinden, ob der Hut aus reinem Gold ist.“
Gespannt lauschten die Kinder den Erklärungen über den Finder des Goldhutes und über sein Alter.
Gerade noch haben die Kinder gestaunt und nun staunten wir nicht schlecht, als sie uns ihr Geschenk präsentierten. Die Vorschulkinder bedankten sich vorab mit einem Goldenen Hut, den sie selbst ausgeschnitten und mit Mustern versehen hatten, so wie sie es beim echten Hut gesehen haben. Passend dazu, mit einem goldenen Rahmen versehen überreichten sie uns ihr Werk.
Diese Überraschung war ihnen gelungen. Überwältigt von dieser tollen Gemeinschaftsarbeit bekamen die Kinder natürlich ein riesengroßes Lob und am Ende auch ein kleines Geschenk.
Wir sagen ihnen an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön und werden es an einem passenden Platz aufhängen.
Über den Goldhut wussten die Kinder nun also Bescheid.
Aber in unserem Museum gibt es noch so viel mehr zu entdecken…
„Woher kommt eigentlich unser Brot?“ Vom Bäcker? Ja, schon, aber er braucht dazu Mehl!
Und woher kommt das Mehl? Dieser Frage wollten wir mal auf den Grund gehen…
Dazu begaben wir uns in einen Raum mit den Arbeitsgeräten, die ein Bauer so brauchte.
Ein großer alter Pflug war zu sehen mit einem Pferd, das zum Lockern der Erde nötig war. Wie früher Samenkörner in die Erde kamen, bis hin zur Getreideernte und welche Getreidearten es gibt – alles konnten sie erfahren und erfragen. Was es mit einer Windfege und Dreschflegel auf sich hat und wie eine Dezimalwaage aussieht, konnten wir den staunenden Kindern näherbringen. Selbst Hand anlegen konnten sie beim Mahlen der Getreidekörner mit einer originalen Getreidemühle, bei der sie kräftig kurbeln mussten, um das Ergebnis zu begutachten…
Jetzt wissen wir, woher das Mehl kommt, denn wir haben es selbst gemahlen.
Und mit dem Finger mal probiert! Na klar!
Auf dem Weg zur Küche, wo der Teig für das Brot gemacht wurde, kamen wir zum Wohnzimmer, das man früher „die gute Stube“ nannte vorbei. Was ist denn das, was da so groß ins Auge fiel? Es sieht aus wie ein großer Trichter!
Das war ein Grammofon, ein Musikabspielgerät mit Kurbel und einer Platte.
Und noch viele alte interessante Dinge wurden entdeckt, ein altes Brettspiel und ein Märchenbuch und …
Eine große Standuhr mit einem Uhrenkasten.
„Kennt ihr ein Märchen, in dem ein Uhrenkasten vorkommt?“
Fr. Hinderberger öffnete vorsichtig die Tür des Uhrenkastens und griff hinein…
Ja, da war es, das kleinste Geißlein aus dem Märchen hatte sich hierin versteckt.
Endlich kamen wir auch in den Raum der alten Küche.
„So sieht unsere Küche aber nicht aus!“
Es gab nur einen Wasserstein mit kaltem Wasser!
Den Ofen musste man täglich mit Holz anheizen und immer aufpassen, dass genug Holz im Ofen war und das Feuer nicht ausging. Es dauerte eine ganze Weile bis der Ofen heiß wurde und dadurch die Stube gemütlich warm wurde.
Welche Schritte es brauchte und welche Arbeitsgeräte damals in der Küche genutzt wurden – es gab ja auch keinen elektrischen Strom, mit denen z.B. ein Mixer betrieben werden konnte – das erfuhren die gebannten Kinderohren.
Auf dem Rückweg kamen wir auch am alten Telefon vorbei und einem Helm, ganz oben auf einem Schrank, der aussah wie der des Wachtmeisters „Dimpfelmosers“, aus dem Buch vom Räubers Hotzenplotz.
„Soll ich ihn mal runterholen?“ „Na klar!“ Jetzt konnte er genau bestaunt werden.
„Und will ihn vielleicht mal jemand aufprobieren?“
Großartig! Plötzlich hatten wir vier mutige, lustige Polizisten!
Schade, denn schon waren wir am Ende unseres Besuches angekommen.
Schön, dass ihr bei uns wart!
Ihr dürft aber gerne wieder kommen, vielleicht mit eurer Familie und wir freuen uns, euch erneut bei uns begrüßen zu dürfen.
Gertrud Imo und Christine Hinderberger




















