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	<title>Geschichten &#8211; Verein für Heimatpflege Schifferstadt e.V.</title>
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	<description>Heimatgeschichte erleben</description>
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		<title>Das tapfere Schneiderlein</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/das-tapfere-schneiderlein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:42:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Besuche uns im Museum, dann können wir dir alle Fragen beantworten und du kannst dir alles genau anschauen.
Male doch die Gegenstände auf ein leeres Blatt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Was macht eigentlich ein Schneider?</p>
<p>Woher kommt die Bezeichnung Schneider?</p>
<p>Welches Handwerkszeug brauchte er in seinem Beruf?</p>
<p>Welche Maschine nahm er zu Hilfe?</p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen Garn und Faden?</p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen Nähnadel, Stecknadel, Sicherheitsnadel?</p>
<p>Kennst du noch weitere Nadeln?</p>
<p>Wie heißt das Loch in der Nadel und wozu ist es da?</p>
<p>Wozu gab es verschiedene Stiche?</p>
<p>Kennst du einen mit Namen?</p>
<p>Wozu braucht der Finger einen Hut?</p>
<p>Warum brauchte der Schneider einen heißen Ofen?</p>
<ul>
<li>Besuche uns im Museum, dann können wir dir alle Fragen beantworten und du kannst dir alles genau anschauen.</li>
<li>Male doch die Gegenstände auf ein leeres Blatt.</li>
</ul>
<p>Dein Bild kannst du auch im Museum vorbeibringen – wir freuen uns!</p>
<p>Kennst du ein Märchen, in dem es um einen mutigen und klugen Schneider geht?</p>
<p><strong>Kennst du es &#8211; das Märchen vom tapferen Schneiderlein?</strong></p>
<p><strong>Wenn nicht, dann</strong> <strong>lies es einfach noch mal nach,</strong></p>
<p><strong>oder lass es dir erzählen…!</strong></p>
<p>Weil das tapfere Schneiderlein eine großartige Idee hat und geschickt mit Nadel und Faden umgehen kann, sich einen Gürtel näht und mit „7 auf einen Streich“ bestickt, kann es mit Mut und dieser List stärkere Gegner und Herausforderungen meistern. Am Ende wird es zum Helden und darf die Königstochter heiraten!</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-1 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-1"></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Zigarrenmacher</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zigarrenmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:40:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zigarren aus der Pfalz gab es noch bis Ende der 60er Jahre.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p>Zigarren aus der Pfalz gab es noch bis Ende der 60er Jahre.</p>
<p>Der Beruf des Zigarrenmachers hat im Laufe der Zeit einen tiefgreifenden Wandel erfahren. Während er im 19. und frühen 20. Jahrhundert noch ein weit verbreiteter handwerklicher Massenberuf war, der häufig in Heimarbeit ausgeübt wurde, ist er heute überwiegend Teil einer modernen, technisch geprägten Produktionswelt. Nur im Premiumsegment lebt die traditionelle Handarbeit noch fort.</p>
<p>Früher war die Zigarrenherstellung reine Handarbeit. Mit einfachen Werkzeugen wie Wickelbrett, Messer, Schere und Kleister rollten die Zigarrenmacher die Tabakeinlage sorgfältig in das Deckblatt. Gearbeitet wurde oft zu Hause oder in kleinen Manufakturen, sogenannten „Stumpenbuden“, in denen nicht selten die gesamte Familie – einschließlich der Kinder – mithalf. Die Arbeit war körperlich anstrengend und schlecht bezahlt. Dennoch galt der Beruf als vergleichsweise freiheitlich, da die mechanische Tätigkeit Raum für Gespräche und politische Diskussionen ließ. Zigarren wurden häufig direkt auf Bauernhöfen oder in kleinen Läden verkauft, was den Beruf stark in die regionale Wirtschaft einband.</p>
<p>Mehrere Zigarrenfabriken siedelten sich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Pfalz an. In Schifferstadt gab es nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Firma Ringwald, die Tabak fermentierte und für die Verarbeitung vorbereitete, und die amerikanische Firma Microflake, die ebenfalls Rohtabak verarbeitete. Eine Hochburg der Zigarrenherstellung war die Nachbargemeinde Rödersheim-Gronau, die letzte Fabrik schloss 1967.</p>
<p>In Schifferstadt wurde Tabak im großen Stil angebaut. 1857 wurden 5.250 Zentner Tabak geerntet, 1872 rund 7.000 Zentner. Dieser Tabak wurde in die Tabak- und Zigarrenfabriken in Landau, Ludwigshafen, Neustadt und Speyer geliefert. Allein in der Oggersheimer Fabrik wurden täglich 50.000 Zigarren zum Preis von sieben bis zu 80 Gulden pro 1.000 Stück hergestellt.</p>
<p>Heute dominieren Maschinen, und der klassische Zigarrenmacher wurde zum Tabakfacharbeiter oder Maschinenführer. Arbeitsbedingungen, Vertrieb und Verpackung sind moderner und standardisiert. Nur im Premiumsegment, etwa bei Longfiller-Zigarren, wird die traditionelle Handarbeit noch gepflegt, z. B. in spezialisierten Manufakturen in der Dominikanischen Republik oder in Deutschland.</p>
<p>Zusammenfassend hat sich der Beruf von handwerklicher Heimarbeit zur spezialisierten industriellen Tätigkeit entwickelt, während traditionelle Handarbeit als Qualitätsmerkmal erhalten blieb.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-2 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-2"></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Zimmermannshandwerk &#8211; Volkstümliches Bauen kommt im Fachwerkbau zum Ausdruck</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zimmermannshandwerk-volkstuemliches-bauen-kommt-im-fachwerkbau-zum-ausdruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:30:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Fachwerkbau, wurde einst durch die Arbeit des Zimmermanns erstellt. Er zählt zu den ältesten Berufen der Handwerkerschaft. Er plante und führte nicht nur das Fachwerk aus, er war auch für seine statische Sicherheit haftbar und auch in der Lage, mit dem Schnitzmesser den Bau zu verschönern. Schon im 12. Jahrhundert organisierten sich die Zimmerleute in einer eigenen Zunft, der jeder dieser Handwerker zwangsweise angehören musste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p>Der Fachwerkbau, wurde einst durch die Arbeit des Zimmermanns erstellt. Er zählt zu den ältesten Berufen der Handwerkerschaft. Er plante und führte nicht nur das Fachwerk aus, er war auch für seine statische Sicherheit haftbar und auch in der Lage, mit dem Schnitzmesser den Bau zu verschönern. Schon im 12. Jahrhundert organisierten sich die Zimmerleute in einer eigenen Zunft, der jeder dieser Handwerker zwangsweise angehören musste.</p>
<p>Die Zunftordnung regelte die Rechte und Pflichten der Mitglieder. Schon im Mittelalter war eine Lehrzeit von drei Jahren Pflicht. Nach dem Freispruch des Lehrjungen musste dieser als Geselle zwei bis drei Jahre auf die Wanderschaft gehen, um fremde Arbeitsweisen zu erfahren. Die Eheschließung musste auf spätere Zeit verschoben werden. Für diese Gesellen-Wanderzeit war die Kleidung vorgeschrieben: schwarze Manchesterhose, schwarze Weste und schwarzer, breitrandiger Hut, weißes Hemd mit Krawatte und derber Wanderstab. Die wichtigsten Werkzeuge musste der Geselle auf seiner Wanderschaft mitführen. Nach Rückkehr aus der Wanderschaft konnte der Geselle den Meistertitel erwerben und sich als selbständiger Handwerker betätigen. Wandernde Zimmerleute kann man auch manchmal heutzutage noch im Straßenbild sehen.</p>
<p>Viel Arbeit gab es für die Zimmerleute, als 1911 an der westlichen Giebelseite des Alten Rathauses der Verputz entfernt wurde und zahlreiche schwere Schäden an der Holzkonstruktion zutage traten. Über die Hälfte es Fachwerks musste erneuert werden.</p>
<p>Steinmetz und Zimmermann haben mit ihrem Handwerk dem Alten Rathaus Schifferstadt ihren Stempel aufgedrückt und es nach dem Urteil von Kunsthistoriker zu einem der schönsten und interessantesten Fachwerk-Rathäuser der Pfalz gemacht hat.</p>
<p>Der Fachwerkbau hat in Deutschland eine lange Tradition, dessen Anfänge bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Verwendet wurden dazu die von der Natur zur Verfügung stehenden Materialien Holz, Lehm und Stroh. Später entwickelte sich daraus der Ständerbau, der durch senkrechte und waagrechte Hölzer gegliedert ist. Mit der Zeit wurden die Gefache im Skelettbau durch weitere Gliederung mit Streben und Riegel versehen. Andreaskreuze, Rauten und ähnliche Dekorationen tragen so zur harmonischen Gestaltung bei.</p>
<p>Nachdem 1981 die Restaurierung des Alten Rathauses abgeschlossen war, wurden auch von privater Seite zahlreiche Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen an Fachwerkhäusern vorgenommen. Ermöglicht wurde das durch das Städtebauförderungsprogramm von Bund, Land, Kreis und Stadt. Mit Millionenbeträgen wurden so alte, erhaltungswürdige Fachwerkhäuser vor dem Abriss gerettet und als Zeugnis ursprünglichen, landwirtschaftlichen Lebens erhalten. Heute erfreuen wir uns an den schönen Fassaden, vermitteln sie uns doch bodenständige Kultur, solide Zimmermanns- und ästhetische Volkskunst.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-3 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-3"></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zimmermannshandwerk-volkstuemliches-bauen-kommt-im-fachwerkbau-zum-ausdruck/">Zimmermannshandwerk &#8211; Volkstümliches Bauen kommt im Fachwerkbau zum Ausdruck</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">Verein für Heimatpflege Schifferstadt e.V.</a>.</p>
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		<title>Das Steinmetzhandwerk &#8211; Einblick in ein Jahrtausend altes Handwerk</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/das-steinmetzhandwerk-einblick-in-ein-jahrtausend-altes-handwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:26:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Steinmetzhandwerk gehört zu den ältesten Handwerksberufen der Menschheit. Seit Jahrtausenden bearbeiten Menschen Naturstein, um Bauwerke, Denkmäler und Kunstwerke zu erschaffen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><p>Das <strong>Steinmetzhandwerk</strong> gehört zu den ältesten Handwerksberufen der Menschheit. Seit Jahrtausenden bearbeiten Menschen Naturstein, um Bauwerke, Denkmäler und Kunstwerke zu erschaffen.</p>
<p>Schon in der Antike entstanden beeindruckende Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh oder der Parthenon, die ohne das handwerkliche Können von Steinmetzen nicht möglich gewesen wären.</p>
<p>Im Mittelalter waren Steinmetze besonders gefragt beim Bau großer Kathedralen. Sie arbeiteten oft in sogenannten Bauhütten und gaben ihr Wissen mündlich weiter. Die Ausbildung dauerte viele Jahre und war streng geregelt. Die Arbeitsweise bestand in der Bearbeitung von Naturstein per Hand unter Verwendung von Werkzeugen wie Hammer, Meißel und Spitzeisen, ganz ohne Maschinen oder elektrische Hilfsmittel, und erforderte dabei harte körperliche Arbeit.</p>
<p>Auch heute ist der Beruf des Steinmetzes sehr vielseitig – jedoch stark modernisiert. Er ist eine Kombination aus Handarbeit und Technik. Es kommen moderne Maschinen, wie CNC-Fräsen und Steinsägen zum Einsatz sowie computergestützte Planungsprogramme und präzise Vermessungstechniken.</p>
<p>Die Aufgaben des Steinmetzes beschränken sich heute auf Grabmale und Denkmäler, Fassadenverkleidungen, die Restaurierung historischer Gebäude sowie die Gestaltung von Innenräumen wie zum Beispiel Treppen. Bei der Restaurierung historischer Bauwerke sind Steinmetze weiterhin auf traditionelle Techniken angewiesen, um alte Bausubstanz originalgetreu zu erhalten.</p>
<p>Das Steinmetzhandwerk hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Während früher Muskelkraft und Erfahrung im Mittelpunkt standen, verbinden Steinmetze heute traditionelles Können mit moderner Technik. Trotzdem bleibt eines gleich: Die Arbeit mit Naturstein erfordert Präzision, Kreativität und handwerkliches Geschick.</p>
<p>In Deutschland und unserer pfälzischen Landschaft entstanden bereits in römischer Zeit steinerne Bau- und Kunstwerke, von denen sich noch Überreste erhalten haben. Sie entstanden vielfach ab dem ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung bis an das zu Ende gehende römische Weltreich im 4/5. Jahrhundert n. Chr. Die Germanen wie auch die Kelten und andere ansässige Völkerschaften kannten nur Holz als Baumaterial. Die Christianisierung und Urbarmachung des Landes im frühen Mittelalter gingen von den Mönchen aus. Zu jedem neu gegründeten Kloster gehörte daher eine Bau- und Steinmetzhütte. Die Mönche bauten ihre Klöster und Kirchen aus Stein und vermittelten ihr Wissen an Laien weiter. Das war der Ausgangspunkt zur Gründung eines eigenen Berufsstandes, der mit dem Beginn des Städtebaus um die Jahrtausendwende zunehmend an Bedeutung gewann. Im Mittelalter hatte jeder Steinmetz ein Zeichen, welches ihm bei der Freisprechung zum Gesellen von seinem Lehrmeister verliehen wurde.</p>
<p>Ein hervorragendes Beispiel großer mittelalterlicher Baukunst ist der Speyerer Dom und das einstige Kloster Limburg, beide aus Sandstein erbaut. Steinmetzarbeiten aus früherer Zeit sind in Schifferstadt besonders am Turm der St. Jakobuskirche zu finden. Im Heimatmuseum ist ein Fragment der ehemals dreiteiligen Kanzel von der Lorenzkapelle ausgestellt. Die Kanzel wurde 1546 von Nikolaus Hanauer gestiftet und gehört zu den ältesten Steinmetzarbeiten im Ort. Das 12 Jahre später errichtete Alte Rathaus wird im Erdgeschoss durch zahlreiche Steinmetzarbeiten geprägt, die harmonisch zu dem Gesamteindruck beitragen. Besonders die Tür- und Fensterbögen sowie die Wappen fallen dabei ins Auge.</p>
<p>Die Pfalz ist ein Bundsandsteingebiet. Sandstein ist ein gut zu bearbeitendes Naturmaterial, das schon von den Römern geschätzt wurde. Während früher am Rande des Pfälzer Waldes ca. 400 Steinbrüche in Betrieb waren, wird heute gerade noch in sieben Sandstein abgebaut. Dank der Maschinentechnik kann heute der Stein fast so schnell wie Holz gesägt oder gefräst werden. Die Technik der Steinbearbeitung dient dabei nur der schnelleren Vorfertigung des Werkstücks, aber der Steinmetz ist und bleibt der Vollender. Sein persönliches Können und seine Handschrift prägten zu allen Zeiten den fertigen Stein.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-4 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-2 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-4"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_4]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1.jpg" width="938" height="1250" alt="" title="Altes Rathaus 1" aria-label="Altes Rathaus 1" class="img-responsive wp-image-2481" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-200x267.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-400x533.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-600x800.jpg 600w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1-800x1066.jpg 800w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-1.jpg 938w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_4]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2.jpg" width="225" height="161" alt="" title="Altes Rathaus 2" aria-label="Altes Rathaus 2" class="img-responsive wp-image-2482" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2-200x143.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Altes-Rathaus-2.jpg 225w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/das-steinmetzhandwerk-einblick-in-ein-jahrtausend-altes-handwerk/">Das Steinmetzhandwerk &#8211; Einblick in ein Jahrtausend altes Handwerk</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">Verein für Heimatpflege Schifferstadt e.V.</a>.</p>
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		<title>Theo Magin – Eine prägende Persönlichkeit Schifferstadts</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/theo-magin-eine-praegende-persoenlichkeit-schifferstadts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:21:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Theo Magin zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der Stadt Schifferstadt, dessen Wirken weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung fand. Mit seinem Engagement, seiner Fachkompetenz und seiner tiefen Verbundenheit zur Region hat er das gesellschaftliche und kulturelle Leben nachhaltig geprägt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Theo Magin zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der Stadt Schifferstadt, dessen Wirken weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung fand. Mit seinem Engagement, seiner Fachkompetenz und seiner tiefen Verbundenheit zur Region hat er das gesellschaftliche und kulturelle Leben nachhaltig geprägt.</p>
<p>Geboren und aufgewachsen in Schifferstadt, entwickelte Theo Magin schon früh ein starkes Verantwortungsbewusstsein für seine Heimat. Heimat war für ihn dabei weit mehr als ein geografischer Ort – sie war ein Quell, aus dem er Kraft für sein umfangreiches, intensives und nachhaltiges Wirken auf zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Bühnen schöpfte. „Heimat ist ein Erfahrungsraum der Vertrautheit, der in unserer Kindheit entsteht. Darum ist sie nichts Nebensächliches. Sie gibt dem Menschen seelisches Wurzelgefühl, das ihn durch sein Leben hindurch bis ins Alter trägt“, so Theo Magin.</p>
<p>Theo Magin war ein exzellenter Kenner der Geschichte – nicht nur der „großen“ Welt- und Staatsgeschichte, sondern insbesondere auch der regionalen und lokalen Geschichte, dort, wo die Geschichte und die Geschichten der Menschen unauflösbar miteinander verknüpft sind. Für ihn war die Beschäftigung mit der Vergangenheit kein Selbstzweck, sondern Auftrag: „Man sollte nicht nur die Welt-, Staats- und Volksgeschichte kennen, sondern auch die seines Heimatortes. Die Vergangenheit zu kennen ist notwendig, um Zukunft gestalten zu können.“</p>
<p>Die Erforschung, der Schutz, die Bewahrung und die Vermittlung von Heimat und Geschichte waren integrale Bestandteile seines Lebens und Wirkens. Dies zeigte sich besonders in seiner außergewöhnlich langen und prägenden Tätigkeit im Verein für Heimatpflege Schifferstadt e.V., dem er über 67 Jahre hinweg als Mitglied, Vorstandsmitglied, Vorsitzender und schließlich Ehrenvorsitzender verbunden war. Er hat den Verein nicht nur begleitet, sondern maßgeblich gestaltet, geführt und gefördert.</p>
<p>Sein beruflicher und politischer Werdegang war geprägt von Zielstrebigkeit und dem Wunsch, aktiv etwas zu bewegen. Dabei zeichnete er sich stets durch Integrität, Verlässlichkeit und einen klaren Blick für das Wesentliche aus. Bodenständigkeit, Heimatverbundenheit und heimatliche Verwurzeltheit waren Eigenschaften, die ihm vielfach anerkennend zugeschrieben wurden und die sein Handeln bestimmten.</p>
<p>Auf politischem Terrain befand sich Theo Magin über Jahrzehnte hinweg bester Gesellschaft. Ein prominentes Beispiel ist sein langjähriger Freund Helmut Kohl, der über ihn sagte: „Theo Magin, ein Mann, mit dem man reden kann, auf den man sich verlassen kann. An diesem, bei allem Engagement äußerst sensiblen und feinnervigen Politiker schätze ich besonders auch seine Heimatverbundenheit.“</p>
<p>Seine politischen Funktionen – ob im Stadtrat, Kreistag, Bezirkstag, Landtag oder Bundestag – waren stets auch von kulturpolitischem Engagement geprägt. Von 1974 bis 1999 gehörte er dem Bezirkstag Pfalz an, war Vorsitzender des Ausschusses für Seine politischen Funktionen – ob im Stadtrat, Kreistag, Bezirkstag, Landtag oder Bundestag – waren stets auch von kulturpolitischem Engagement geprägt. Von 1974 bis 1999 gehörte er dem Bezirkstag Pfalz an, war Vorsitzender des Ausschusses für Pfälzische Geschichte und Volkskunde sowie Mitglied des Stiftungsrats des Historischen Museums der Pfalz in Speyer.</p>
<p>Sein Wirken hat in Schifferstadt bleibende Spuren hinterlassen. Viele Entwicklungen und Projekte tragen indirekt seine Handschrift und zeugen von seinem beständigen Einsatz für eine lebenswerte Stadt. Dabei war es ihm stets ein Anliegen, Tradition und Fortschritt miteinander zu verbinden.</p>
<p>Theo Magin wird in Schifferstadt nicht nur als engagierter Bürger, sondern als Mensch mit Herz, Weitblick und tiefer Verwurzelung in seiner Heimat in Erinnerung bleiben. Sein Lebenswerk steht beispielhaft für bürgerschaftliches Engagement und die Bedeutung von Persönlichkeiten, die ihre Heimat aktiv mitgestalten und Verantwortung für ihre Gemeinschaft übernehmen.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-5 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-2 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-5"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_5]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait.jpg" width="1653" height="2339" alt="" title="Theo Magin Portrait" aria-label="Theo Magin Portrait" class="img-responsive wp-image-2476" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait-200x283.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait-400x566.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait-600x849.jpg 600w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait-800x1132.jpg 800w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait-1200x1698.jpg 1200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-Portrait.jpg 1653w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div><div class="clearfix"></div><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_5]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin.jpg" width="300" height="311" alt="" title="Theo Magin" aria-label="Theo Magin" class="img-responsive wp-image-2477" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin-200x207.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/Theo-Magin.jpg 300w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Wilfried Dietrich – Der „Kran von Schifferstadt“</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/wilfried-dietrich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 22:15:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wilfried Dietrich, liebevoll und respektvoll als „Kran von Schifferstadt“ bekannt, zählt zu den größten Sportlern, die Deutschland je hervorgebracht hat. Geboren am 14. Oktober 1933 in Schifferstadt, wurde er zu einer Legende des Ringkampfs und zu einem weltweiten Aushängeschild seiner Heimatstadt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><p>Wilfried Dietrich, liebevoll und respektvoll als „Kran von Schifferstadt“ bekannt, zählt zu den größten Sportlern, die Deutschland je hervorgebracht hat. Geboren am 14. Oktober 1933 in Schifferstadt, wurde er zu einer Legende des Ringkampfs und zu einem weltweiten Aushängeschild seiner Heimatstadt.</p>
<p>Seinen Spitznamen verdankte Dietrich seiner außergewöhnlichen Kraft und Technik. Wie ein Kran konnte er selbst deutlich schwerere Gegner scheinbar mühelos ausheben und zu Boden bringen. Besonders spektakulär war sein legendärer Hüftwurf gegen den über 200 Kilogramm schweren Amerikaner Chris Taylor bei den Olympischen Spielen 1972 in München – ein Moment, der bis heute als einer der größten Augenblicke der Ringergeschichte gilt.</p>
<p>Wilfried Dietrichs sportliche Karriere ist beeindruckend: Er nahm an fünf Olympischen Spielen teil und gewann dabei insgesamt fünf Medaillen, darunter die Goldmedaille 1960 in Rom im griechisch-römischen Stil. Darüber hinaus wurde er mehrfach Welt- und Europameister und dominierte über viele Jahre hinweg die internationale Ringerszene.</p>
<p>Doch Dietrich war mehr als nur ein erfolgreicher Athlet. Er stand für Disziplin, Fairness und Bodenständigkeit – Werte, die ihn weit über den Sport hinaus zu einer respektierten Persönlichkeit machten. Trotz seines weltweiten Ruhms blieb er stets eng mit seiner Heimat Schifferstadt verbunden.</p>
<p>Heute erinnert in Schifferstadt vieles an seinen berühmtesten Sohn. Wilfried Dietrich ist nicht nur ein Symbol für sportlichen Erfolg, sondern auch für die Identität und den Stolz einer ganzen Stadt.</p>
<p>Sein Vermächtnis lebt weiter – in der Erinnerung der Menschen, in den Geschichten des Sports und in der Inspiration für kommende Generationen.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-6 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-6 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-6"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/WD1.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_6]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/WD1.jpg" width="605" height="835" alt="" title="WD1" aria-label="WD1" class="img-responsive wp-image-2469" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/04/WD1-200x276.jpg 200w, 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		<title>Die Religiöse Landschaft Schifferstadts &#8211; Glaubensspuren</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/die-religioese-landschaft-schifferstadts-glaubensspuren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:13:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die religiöse Landschaft Schifferstadts hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Während früher vor allem katholische und evangelische Gemeinden das religiöse Leben prägten, ist ihr Anteil heute im Verhältnis zu einer wachsenden Zahl konfessionsloser Menschen und Angehöriger anderer Glaubensrichtungen zurückgegangen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><p>Die religiöse Landschaft Schifferstadts hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Während früher vor allem katholische und evangelische Gemeinden das religiöse Leben prägten, ist ihr Anteil heute im Verhältnis zu einer wachsenden Zahl konfessionsloser Menschen und Angehöriger anderer Glaubensrichtungen zurückgegangen.</p>
<p>Bereits im 18. Jahrhundert lebten vereinzelt jüdische Bewohner in Schifferstadt, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildete sich eine dauerhafte jüdische Gemeinde.</p>
<p>Im Jahr 1830 wurde eine Synagoge errichtet, die nach einem Brand 1892 durch einen Neubau ersetzt wurde. Zudem eröffnete man 1897 eine jüdische Kapelle. Noch 1932 zählte die jüdische Gemeinde 29 Mitglieder. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde diese Gemeinschaft jedoch verfolgt und schließlich vernichtet: In der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge zerstört und der jüdische Friedhof geschändet.</p>
<p>Heute sind in Schifferstadt neben den weiterhin bedeutenden katholischen und evangelischen Kirchen auch weitere christliche Gemeinschaften vertreten, darunter die Neuapostolische Kirche, eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) sowie die Internationale Baptistische Kirche. Gleichzeitig nimmt die religiöse Vielfalt zu, da der Anteil konfessionsloser Menschen und Anhänger anderer Glaubensrichtungen wächst.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schifferstadt von einer traditionellen christlichen Dominanz, ergänzt durch eine historische jüdische Gemeinde, zu einer pluralistischeren Gesellschaft übergegangen ist, in der die beiden großen christlichen Konfessionen weiterhin die Mehrheit bilden, der Anteil anderer Religionen und Konfessionsloser jedoch stetig wächst.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-7 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-7"></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Stadtrechte 75 Jahre Stadt Schifferstadt</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/stadtrechte-75-jahre-stadt-schifferstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:10:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 1. Oktober 1950 war in Schifferstadt richtig was los: Unsere damals "aufwärtsstrebende Gemeinde" bekam als einzige Kommune im heuten Rhein-Pfalz-Kreis offiziell die Stadtrechte verliehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-8"><h3><strong>Warum uns das heute noch etwas angeht!</strong></h3>
<p>Am <strong>1. Oktober 1950</strong> war in Schifferstadt richtig was los: Unsere damals &#8222;aufwärtsstrebende Gemeinde&#8220; bekam als einzige Kommune im heuten Rhein-Pfalz-Kreis <strong>offiziell die Stadtrechte</strong> verliehen. Das bedeutet: Schifferstadt wurde nicht mehr nur als Dorf oder Gemeinde gesehen, sondern als <strong>eigene Stadt</strong> &#8211; mit mehr Verantwortung, mehr Selbstbestimmung und vielen neuen Möglichkeiten für die Menschen, die hier lebten.</p>
<p>Damals stand Schifferstadt vor einer spannenden Zukunft: Die Bevölkerung wuchs, neue Arbeitsplätze entstanden, und das Leben im Ort wurde immer moderner. Die Stadtrechte waren wie ein <strong>Startschuss</strong>, der zeigte: <em>Schifferstadt bewegt sich &#8211; und zwar nach vorne!</em></p>
<p>Heute, 75 Jahre später, können wir auf diese Entwicklung zurückschauen und sehen, wie viel sich verändert hat: neue Schulen, Vereine, Sportmöglichkeiten, Feste und kulturelle Angebote &#8211; vieles, was den Alltag junger Menschen heute ausmacht, hat seinen Ursprung in dieser Zeit des Aufbruchs.</p>
<p>Für uns als Verein für Heimatpflege bedeutet dieses Jubiläum nicht nur Geschichte, sondern auch Zukunft, die zeigt, wie spannend lokale Geschichte sein kann – und dass jeder von uns Teil dieser Stadtgeschichte ist. Denn Schifferstadt lebt weiter durch die Menschen, die hier etwas bewegen: vielleicht auch durch dich.</p>
<p><strong>75 Jahre Stadt Schifferstadt &#8211; und wir schreiben die nächsten Kapitel. Mach mit!</strong></p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-8 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-0 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-8"></div></div></div></div></div></div>
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		<title>Stolpersteine in Schifferstadt &#8211; Erinnern, damit es nie wieder passiert</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/stolpersteine-in-schifferstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:07:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Schifferstadt wurden im November 2014, März 2016 und November 2018 insgesamt 43 Stolpersteine - kleine Messingplatten im Boden, verlegt, die an Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p>In Schifferstadt wurden im November 2014, März 2016 und November 2018 insgesamt 43 Stolpersteine &#8211; kleine Messingplatten im Boden, verlegt, die an Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden. Man findet sie meist vor den ehemaligen Wohnhäusern dieser Personen. Jeder einzelne Stein trägt einen Namen und ein paar wichtige Daten: Geburtsjahr, Wohnort, Schicksal.</p>
<p>Gunter Demnig begann 1992 mit dem Projekt &#8222;Stolpersteine&#8220;. Inzwischen wurden die kleinen Gedenktafeln aus Messing in Deutschland und in weiteren 31 Ländern Europas verlegt.</p>
<p>Diese Stolpersteine sind keine lauten Denkmäler. Sie sind bewusst klein und unscheinbar &#8211; und gerade deshalb so wirkungsvoll. Man &#8222;stolpert&#8220; im übertragenen Sinne über sie: Wenn das goldene Messing im Sonnenlicht glänzt, bleibt der Blick hängen. Und plötzlich steht man mitten im Alltag vor der Geschichte eines Menschen, der einst hier gelebt hat &#8211; im selben Ort, in denselben Straßen wie wir heute.</p>
<p>Schifferstadt setzt sich dafür ein, dass diese Erinnerungszeichen gepflegt werden und ihre Geschichten nicht verloren gehen. Denn die Stolpersteine zeigen uns: Die schrecklichen Ereignisse des Nationalsozialismus passierten nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor unserer Haustür. Menschen aus Schifferstadt wurden ausgegrenzt, entrechtet und ermordet, nur weil sie einer Religion, Herkunft oder Lebensweise angehörten, die nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten passte.</p>
<p>Für uns Jugendliche bedeutet das:<br />
<strong>Erinnern ist wichtig.</strong> Nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Verantwortung zu übernehmen. Die Stolpersteine mahnen uns, aufmerksam zu sein, hinzuschauen und uns gegen Hass, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen &#8211; heute und in Zukunft.</p>
<p>Wenn du einen Stolperstein siehst, halte ruhig einen Moment inne. Lies den Namen. Denke daran, dass hinter diesen wenigen Worten ein echtes Leben stand. Genau dafür sind die Stolpersteine da: gegen das Vergessen.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-9 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-1 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-9"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_9]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine.jpg" width="425" height="202" alt="" title="Stolpersteine" aria-label="Stolpersteine" class="img-responsive wp-image-1536" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine-200x95.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine-400x190.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Stolpersteine.jpg 425w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/stolpersteine-in-schifferstadt/">Stolpersteine in Schifferstadt &#8211; Erinnern, damit es nie wieder passiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">Verein für Heimatpflege Schifferstadt e.V.</a>.</p>
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		<title>Zur Geschichte der Synagogen</title>
		<link>https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zur-geschichte-der-synagogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicholas Link]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 23:05:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Anfang des 19. Jahrhunderts lebten nur wenige jüdische Familien in Schifferstadt. Zuerst besuchten sie die Synagogen in Speyer und später in Böhl. Ab 1826 hatten sie dann einen eigenen Betsaal in Schifferstadt. Dieser Raum wurde gemeinsam eingerichtet und für etwa 25 Jahre genutzt. Wo genau er stand, weiß man heute nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:0px;--awb-padding-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1491.36px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h2><strong>Die Geschichte der Synagoge in Schifferstadt</strong></h2>
<p>Im Anfang des 19. Jahrhunderts lebten nur wenige jüdische Familien in Schifferstadt. Zuerst besuchten sie die Synagogen in Speyer und später in Böhl. Ab 1826 hatten sie dann einen eigenen Betsaal in Schifferstadt. Dieser Raum wurde gemeinsam eingerichtet und für etwa 25 Jahre genutzt. Wo genau er stand, weiß man heute nicht.</p>
<p>Weil die jüdische Gemeinde wuchs, kauften die Familien 1851 ein Gebäude in der heutigen Hauptstraße. Dort richteten sie eine kleine Synagoge ein, die 1852 eingeweiht wurde. Der Raum war recht klein: Es gab getrennte Bereiche und Eingänge für Männer und Frauen. Insgesamt hatten nur 32 Personen Platz. Das Gebäude war jedoch schlecht gebaut und musste oft repariert werden. Schließlich war es so baufällig, dass man sich 1888 entschloss, es zu verkaufen und eine neue Synagoge zu bauen &#8211; obwohl das für die wenigen Familien finanziell sehr schwierig war. Ein Brand im Jahr 1890 beschädigte das Gebäude so stark, dass klar wurde: Eine neue Synagoge war notwendig.</p>
<p>Bis zur Fertigstellung der neuen Synagoge fanden die Gottesdienste in einem Tanzsaal einer Gastwirtschaft in der Kirchenstraße statt. 1891 kaufte die jüdische Gemeinde ein Grundstück in der Bahnhofstraße. Geld für den Bau kam aus Spenden, einer großen Sammlung im damaligen Königreich Bayern und auch von der politischen Gemeinde Schifferstadt. Der Bau wurde 1892 abgeschlossen. Am 9. und 10. September 1892 wurde die neue Synagoge feierlich eingeweiht – mit einem großen Fest für den ganzen Ort.</p>
<p>Die Synagoge war architektonisch etwas Besonderes. Sie hatte einen großen Hufeisenbogen über dem Eingang, eine blaue Decke mit Sternen und einen hellen Toraschrein aus Holz. Über viele Jahre war sie das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens: Hier wurde gebetet, gefeiert und zusammengekommen.</p>
<p>Ab 1933 änderte sich die Situation dramatisch. Viele jüdische Familien verließen Schifferstadt, und es wurde immer schwieriger, Gottesdienste abzuhalten. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge am 10. November von SA-Leuten in Brand gesetzt und zerstört. Nach dem Feuer standen nur noch die Grundmauern.<br />
Die jüdische Gemeinde wurde später gezwungen, das Grundstück für einen sehr niedrigen Preis zu verkaufen.</p>
<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das Grundstück mehrmals den Besitzer und wurde später neu bebaut. Seit den 1980er Jahren setzte man sich dafür ein, an die zerstörte Synagoge zu erinnern. 1984 wurde schließlich ein Gedenkstein aufgestellt. Er erinnert an die Synagoge und an die jüdischen Familien aus Schifferstadt, die unter der Verfolgung in der NS-Zeit schwer gelitten haben.</p>
<p>Wichtige Standorte im Überblick</p>
<ul>
<li>Hauptstraße (Neue Sandgasse 22): erste Synagoge (1856–1888)</li>
<li>Kirchenstraße 16: Betsaal (1888–1892)</li>
<li>Bahnhofstraße 48: Synagoge (1892–1938)</li>
</ul>
<p>Die Geschichte der Synagoge zeigt, wie wichtig Erinnerung, Respekt und Toleranz sind &#8211; damit sich solche Verbrechen nie wiederholen.</p>
</div><div class="awb-gallery-wrapper awb-gallery-wrapper-10 button-span-no" style="--more-btn-alignment:center;" data-limit="2" data-page="1"><div style="margin:-5px;--awb-bordersize:0px;" class="fusion-gallery fusion-gallery-container fusion-grid-3 fusion-columns-total-1 fusion-gallery-layout-grid fusion-gallery-10"><div style="padding:5px;" class="fusion-grid-column fusion-gallery-column fusion-gallery-column-3 hover-type-none"><div class="fusion-gallery-image"><a href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge.jpg" rel="noreferrer" data-rel="iLightbox[gallery_image_10]" class="fusion-lightbox" target="_self"><img decoding="async" src="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge.jpg" width="1769" height="2477" alt="" title="Synagoge" aria-label="Synagoge" class="img-responsive wp-image-1867" srcset="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-200x280.jpg 200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-400x560.jpg 400w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-600x840.jpg 600w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-800x1120.jpg 800w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge-1200x1680.jpg 1200w, https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/wp-content/uploads/2026/02/Synagoge.jpg 1769w" sizes="(min-width: 2200px) 100vw, (min-width: 794px) 475px, (min-width: 717px) 712px, (min-width: 640px) 717px, " /></a></div></div><div class="clearfix"></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de/geschichten/zur-geschichte-der-synagogen/">Zur Geschichte der Synagogen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.heimatpflege-schifferstadt.de">Verein für Heimatpflege Schifferstadt e.V.</a>.</p>
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